Herkunftsberater

Chiara Salvia

Chiara-Salvia-HerkunftsberatungDas Unternehmen von Susanne Panter hat im Jahr 2005 zufällig meinen Weg gekreuzt. Und wie alle Dinge, die ohne mein Zutun in mein Leben gekommen sind hat sich auch hier wieder gezeigt, dass diese Begegnung sehr wichtig für mein persönliches Wachstum war.

Ich mag gerne mit Klienten arbeiten, die ihre leiblichen Eltern suchen. Dies ist seit 2005 meine Hauptaufgabe. Das Anliegen der meisten Klienten ist meines Erachtens sehr oft, Klarheit über die Vergangenheit zu bekommen um dadurch mehr Klarheit für ihre Gegenwart zu bewirken.

Der Nutzen für die Klienten ist, dass keine Frage offen bleibt. Und auch wenn die Wahrheit manchmal schmerzt, haben unsere Klienten in der Regel keine Angst vor der Wahrheit und nichts zu bereuen.

Durch hunderte von Suchen nach leiblichen Vätern habe ich meine eigene Beziehung mit meinem Vater besser verstehen können und verbessert. Meine Motivation ist mein Charakter: Ich mag es nicht, aufzugeben und das hilft mir bei der Recherchearbeit. Ich bin sehr kommunikativ und schätze soziale und persönliche Beziehungen sehr, da ich glaube, dass diese einen der wichtigsten Teile unserer Existenz bedeuten.

Ich ziehe immer Kraft daraus, wenn Klienten sich bei mir für meine Mühe und die Arbeit ganz herzlich bedanken. Und die bewegenden Worte einiger leiblichen Eltern, die ich ausfindig machen konnte, sind etwas, auf das ich nicht mehr verzichten möchte!

 

Hanna Wagner

Hanna-Wagner-HerkunftsberatungMeine Tochter Susanne Panter trat im Jahr 2005 mit der Bitte an mich heran, ob ich nicht die vielen Anfragen seitens der Presse (Print und TV) betreuen möchte. Es dauerte ein paar Wochen, ehe ich mich mit allen Funktionen unserer Datenbank auskannte.

Nach einiger Zeit ergab es sich, dass ich auch Telefonate von Klienten entgegennahm und auch die eingehende Post bearbeitete. Nach einer gründlichen Einweisung begann ich dann, auch Personensuchen durchzuführen.

Da ich über relativ viel Tagesfreizeit verfüge, habe ich auch die Überprüfung der Zahlungsein-und-ausgänge und die vorbereitende Buchhaltung übernommen.

Ich habe die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Dadurch kann ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen. Da die meisten Anschreiben an ein Postfach in meinem Wohnbezirk geliefert werden, hole ich diese Post einmal täglich ab, scanne sie ein und verteile sie online an die jeweiligen Mitarbeiter. Es ist sehr angenehm, nicht an einen festen Zeitrhythmus gebunden zu sein. Und lange Wege zum Arbeitsplatz entfallen dadurch auch.

Ich lege besonderen Wert darauf, dass die Anliegen unserer Klienten ernst genommen werden und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann. Da oftmals Familiengeheimnisse offenbart werden, ist der verantwortungsvolle und vertrauliche Umgang mit den Daten unserer Klienten besonders wichtig.

Mir ist wichtig, dass ich die Erwartungen unserer Klienten gewissenhaft erfülle. Mich freut es immer besonders, wenn wir nach abgeschlossenen Aufträgen positives Feedback erhalten. Zudem freue ich mich, dass alle Kollegen und die Chefin so „ein lieber Haufen“ sind!

 

Eva Philippon

Eva-Philippon-HerkunftsberatungIch mache diese Arbeit gern, da ich hier meine sprachlichen Fähigkeiten und meinen Spürsinn einsetzen kann. Mir gefällt, dass die Klienten Interesse an ihrer Geschichte zeigen, ihren Wurzeln und ihrer Identität auf den Grund gehen wollen. Es ist ein gutes Gefühl, ihr Leben bereichern zu können und die dunklen Stellen in ihrer Biographie zu klären.

Bei der Arbeit motiviert mich, weiterzukommen, auch wenn die Angaben gering sind, und niemals aufzugeben! Dabei liegt mir am Herzen, Weichen zu stellen und dem Klienten neue Kontakte zu verschaffen.

 

Gloria Stein

Ich mache diese Arbeit, weil ich einerseits gern an dem Prozess beteiligt bin, Menschen die sich aus den Augen verloren haben, wieder zusammen zuführen. Andererseits helfe ich gern bei der Zusammenführung innerhalb Familien, z.B. bei Müttern, die ihre zur Adoption freigegebenen Kinder suchen.

Ich arbeite grundsätzlich gerne mit Menschen zusammen, die bereit sind sich für Neues zu öffnen. Menschen, die sich und ihrem Leben eine neue Chance geben, Vergangenes aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Durch unsere Recherchen können Details „ans Licht gebracht werden“, die zuvor unvorhersehbar waren. Mich beeindrucken Menschen, die sich ihren Ängsten und Sorgen stellen, große emotionale Mauern überwinden, wenn z.B. Kinder ihre leiblichen Väter suchen, zu denen zuvor nie Kontakt bestand. Besonders interessant finde ich Suchen, bei denen entweder der Gesuchte adoptiert wurde oder unser Klient adoptiert wurde und sich nun auf die Suche nach seinen eigenen Wurzeln macht. Meine Erfahrung ist, dass diese Menschen oft meinen, sich rechtfertigen zu müssen, weil sie z.B. ihr eigenes Kind zur Adoption freigegeben haben. Ich lege meinen Fokus nicht auf das „Weggeben“, sondern betrachte die Umstände und möchte durch die Suche dem Klienten die Möglichkeit offerieren, sich dem Kind zu erklären, mögliche Missverständnisse aufzulösen und unbeschwerter zu sein.

Meiner Meinung nach profitieren unsere Klienten durch unsere Arbeit, denn wir bieten ihnen die Möglichkeit, offene Fragen (z.B.:habe ich mein Aussehen von meinem vermissten Vater?), alte Wunden (z.B.:Warum habe ich xy damals nicht nach ihrer Nummer gefragt?) oder ihre Wurzeln (z.B.:Wer ist meine leibliche Mutter und warum hat sie mich zur Adoption frei gegeben?) zu finden. Dadurch besteht für sie die Möglichkeit, Altes abzuschließen, möglicherweise gemeinsam in die Zukunft zu schauen und das Gefühl von „Ankommen“ endlich zu spüren. Da unsere Klienten immer die Möglichkeit haben im Rahmen ihrer Suche sich an Frau Fischer, unserer Psychologin, zu wenden, können sie hier zusätzliche Hilfestellungen bekommen, die sie stärken und ihnen die Möglichkeit schaffen, sich von „Altlasten“ zu befreien.

Mir ist es wichtig, dass meine Arbeit als Hilfestellung gesehen wird, das bedeutet, dass ich Impulse gebe, wie erfolgreich gesucht werden kann. Den Grundbaustein für eine erfolgsversprechende Suche legt jedoch immer der Klient. Demnach ist es immer eine Mischung aus Erfahrung und persönlichem Bauchgefühl, wie meine Prognose für die jeweilige Suche ausfällt. Durch meine pädagogische Ausbildung bin ich geschult und engagiert, Menschen auf Augenhöhe zu begegnen, sie in ihren Bedürfnissen und Hoffnungen ernst zu nehmen und sie bestmöglich zu unterstützen.

Besonders wichtig ist es mir, mich ernsthaft in die Lage unserer Klienten und Gefundenen zu versetzen. Mir ist bewusst, dass es für die meisten Menschen viel Überwindung bedeutet hat, uns zu kontaktieren. Hier ist es mir wichtig, dass unsere Interessenten/ Klienten, sich begleitet und aufgehoben fühlen. Nach dem ersten Kontakt mit uns, ist ihr Anliegen „ins Rollen“ gekommen, jedoch bleiben immernoch Zweifel und Ängste. Hier sehe ich es nicht als meine Aufgabe zu versuchen alle Ängste zu beseitigen, sondern den Klienten „dort abzuholen, wo er sich aktuell befindet“ (dies bedeutet, dass ich die geschilderten Erlebnisse des Klienten aus dem Internat, der Adoptionsfamilie, der Herkunftsfamilie usw. (be)achte und respektiere. Hierzu gehört auch, dass viele Themenbereiche heute als selbstverständlich besprochen werden, zu früheren Zeiten jedoch absolut tabuisiert wurden.). Ich bin davon überzeugt, dass einem Menschen ohne Kenntnis der biologischen Wurzeln die Möglichkeit genommen wird, „er selbst“ zu sein- da immer ein ungeklärter Teil bleibt.

 

Ute Rosenberger

Wo komme ich her, wo gehe ich hin.
Dies sind existenzielle Fragen des Lebens.
Der Alltag läuft gut, in einem ruhigen Moment taucht ein Gefühl von Leere, Trauer oder Sehnsucht auf. Etwas oder Jemand fehlt. Das geht vorbei, wiederholt sich manchmal jedoch öfter und dringender. Einige Menschen beschäftigen sich intensiv mit diesem Problem und beschließen für sich eine Lösung zu finden. Dies sind die „Suchenden“ (Klienten) denen meine Respekt und meine Zuneigung gehört.

Ich sehe mich als Reisebegleiterin auf einer Reise bei der nur das Ende fest steht. Die Gesuchten sind gefunden. Bestimmte Destinationen sind festgelegt (Behörden, Ämter) andere erscheinen erst auf dem Weg. Neue Aspekte, und Ideen werden zusammen entwickelt, andere Ansprechpartner ergeben sich durch das Erinnern. Es ist ein lebendiger, überraschender Prozess, der auch langwierig und machmal schwierig ist. Dies gilt auch für meinen Anteil.
Nicht nur emotionale sondern auch praktische Fragen werden geklärt, liegen Erbkrankheiten vor, gibt es finanzielle Ansprüche, die ich geltend machen kann.

Das Ende der Suche ist sehr oft positiv, eine erweiterte Familie wird gefunden, manchmal auch sehr traurig, die Kontaktaufnahme wird verweigert, oder die/der Gesuchte sind verstorben.
Trotzdem wurden auf dem Suchweg viele Fragen geklärt. Als Entscheidungshilfen und Orientierung für Gegenwart und Zukunft stehen jetzt Fakten zur Verfügung. Das schafft mehr Selbstbewusstsein, wir sind uns selbst bewusster.